Mehlklösse - schlesisch

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Portionen: 4

  • 250 ml Milch
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Salz
  • Semmel (gewürfelt)
  • Rindertalg; (geschmolzen)

Probieren Sie dieses köstliche Nudelgericht:

Vorwort: Knödel sprechen das aufs Schlichte gerichtete Gemüt des Schlesiers ebenfalls an. Er isst sie gerne, wie der Bauer als Hauptgang einer Mahlzeit; oft auch an Stelle von Erdäpfeln als Begleitung zum Fleisch. Die bekanntesten unter den schlesischen Knödeln sind wohl die Mehlklösse.

Eier, Milch, Mehl, Salz werden zu einem flüssigen Teige angerührt, der Blasen aufschlagen muss. Später mischt man geröstete Semmelbröckel und ein kleines bisschen geschmolzenen Rindertalg dazu, sticht mit nassem Löffel große Klöse ab, die ein Viertel Stunde in wallendem Wasser machen müssen. Vor dem Auftragen übergiesst man sie mit brauner Butter. Dazu reicht man Backobst beziehungsweise gedämpftes Frischobst, auch zu Braten.

Will man die Knödel recht locker haben, so fügt man dem Teig noch ein kleines bisschen Backpulver bei. Sie gehen dann sehr auf. Aus demselben Teige kann man ebenfalls einen Serviettenkloss machen und in Scheibchen geschnitten zum Braten anbieten.

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