Marillen-Chutney

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  • 1 kg Wachauer Marillen (entkernt, geschält, püriert)
  • 1/2 kg Schalotten (fein geschnitten)
  • 3 dag Ingwerwurzel (in hauchdünne Scheiben geschnitten)
  • Pfefferoni (scharf, fein geschnitten)
  • 20 dag Rosinen
  • 20 dag Zucker
  • 1/4 l Obstessig
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Stück Zimtrinde
  • 1 Stück Zitrone (Saft und Schale, unbehandelt)

Schalotten in etwas Wasser in 5–10 Minuten weich kochen, abtropfen lassen. Ingwer, Pfefferoni, Rosinen, Zucker, Zimt, Salz, weichgekochte Schalotten und Obstessig in großen Topf geben, einmal aufkochen und ungefähr 1/2 Stunde zugedeckt weiterköcheln lassen. Während der letzten 10 Minuten Zitronenschale mitkochen. Ingwer, Zimtstange und Zitronenschale entfernen, Marillenpüree dazugeben. So lange bei milder Hitze kochen, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist (bis zu 1 Stunde), dann Zitronensaft unterrühren und in erwärmte Gläser füllen, verschließen, dunkel und kühl lagern. Das Chutney ist fertig, wenn die Spur eines durchgezogenen Kochlöffels nicht mehr von der umliegenden Masse verwischt wird.

Tipp

Bei der Herstellung eines Chutney sind einige Regeln zu beachten:

Die verwendeten Früchte müssen nicht unbedingt von bester Qualität sein, aber reif, aromatisch
und sauber, Faulstellen müssen entfernt werden.

Die Verwendung von Metallgeräten, mit Ausnahme von Edelstahl, ist zu vermeiden, Geräte aus Holz müssen neu und ungebraucht sein.

Nur Aufbewahrungsgläser mit Deckeln aus Plastik oder vergleichbarem Material verwenden, Metalldeckel würden rosten. Auch Zellophan ist kein geeigneter Verschluß, der gebundene Essig würde hindurch entweichen.

Das echte Chutney-Aroma entfaltet sich frühestens nach 3–4 Wochen. Marillen-Chutney ist eigentlich nichts anderes als ein vertrocknetes, ungewohnt gewürztes Kompott. Erfunden wurde es von den britischen Besatzungstruppen in Indien. Gereicht wird es zu kaltem weißem Fleisch und als Dip bei Fondue sowie zu Reisgerichten.

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Kommentare2

Marillen-Chutney

  1. Yoni
    Yoni kommentierte am 25.07.2014 um 05:37 Uhr

    sehr gut

    Antworten
  2. Maisi80
    Maisi80 kommentierte am 22.07.2013 um 14:03 Uhr

    da werden sogar Männer zu Gemüse und Obstessern

    Antworten
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