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Reemisch wie römisch und Kiehl ist nicht übersetzbar, bezeichnet aber eine grosse Rübe. In der beigefügten Info sind die Autoren sich allerdings nicht einig, ob es eher mit Rote Rüben oder evtl. Spinat verwandt ist. Meine liebe Omi hat immer die Stiele sowie die Blätter individuell zubereitet. Die Stiele kleingeschnitten und in einer Béchamelsauce sowie die Blätter wie Blattspinat.

Schon lange stand der Mangold im Schatten des Spinats. Eine logische Erklärung gibt es zu diesem Zweck nicht. Denn in den geschmacklichen Qualitäten stehen alle beide gegenseitig an nichts nach. Mangold mundet noch ein kleines bisschen würziger als Spinat. Er eignet sichwahrhaftig für dieselben Gerichte wie Spinat. Er ist abgesehen davon vielseitiger zu verwenden als die zarten Spinatblättchen, z. B. für Rouladen, die man ähnlich wie Wirsingrouladen zubereitet.

Das einzige, was Sie bei dem Kauf von Mangold beachten tun müssen: Die Stauden sollten immer frisch und knusprig aussehen. Blätter und Stiele sollten keine braunen Flecke innehaben.

Mangold muss außergewöhnlich ordentlich gewaschen werden, da sich in den Rillen der der Blattrippen oft Erde festsetzt. Dazu die Blätter von dem Wurzelansatz zerkleinern und einzeln spülen.

Beim Mangold gibt es kaum Abfall, da Sie die Stiele mitverwenden können. Sie brauchen zum dämpfen aber längere Zeit als die Blätter. Darum erst mal die Stiele zerstückeln und vorgaren, bevor Sie die Blätter in Kochtopf hineinlegen.

Mangoldblätter - Rübenblätter Botanisch gesehen ist Mangold nichts anderes als die Blattrosette einer Rübenart. Die Pflanze ist aus diesem Grund nicht mit dem Spinat, sondern mit der Roten Bete verwandt. Im Wohlgeschmack ist von dieser Verwandtschaft allerdings nichts zu spüren.

Das dem Spinat verwandte Mangold-Grünzeug gehört zu den Gänsefussgewächsen (Gänsefuss, weil die Blätter an den breiten, mit Schwimmhäuten ausgestatteten Gänsefuss erinnern). Es war früher in den ländlichen Gebieten des Rheinlandes weit verbreitet, wirddito heute nochmal in Westdeutschland angebaut. Auch aus Italien kommt Mangold. Das Grünzeug hat üblicherweise einen breiten fleischigen Stielansatz von spargelähnlicher Wohlgeschmack und Farbe und glänzende, breite, kräftig grüne Blätter, die an Spinat erinnern.

Beides kann als Grünzeug verwendet werden, doch ist der Anteil von Blatt und Strunk jeweils nach Sorte unterschiedlich.

Blattmangold hat kleine dünne Stiele und breite Blätter. Er wird wie Spinat zubereitet, mundet aber kräftiger und würziger.

Stielmangold besitzt kleine Blätter, die abgestreift werden und breite, fleischige Rippen. Man verwendet die Stiele und Rippen, die, in Stückchen geschnitten, gedünstet und meist in heller Sosse angerichtet werden. Stielmangold wirdtatsächlich als Stielmus bzw. Rübstiel bezeichnet. Letzteres ist aber ein Grünzeug von dem grünen Küchenkraut der Speiserübe.

Tipp: Wussten Sie, dass eine Schale Spinat ca. 50 Prozent des Magnesiumbedarfs deckt?

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