Liquamen, garum

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Portionen: 1

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Auf deutsch etwa: 'ff. Durchgeseihtes Liquamen - Hersteller: Umbricus Agathopus'. Wir haben das kaum zu verdeutschende Wort liquamen, dessen Grundbestandteil eigentlich nur 'Flüssigkeit' bedeutet, dem Muster vorangegangener Übersetzer folgend, mit dem für viele Leser wohl ein klein bisschen rätselhaften Wort 'Fischlake' wiedergegeben und glauben das verantworten zu können, da schon antike Autoren von dem 'sogenannten' Liquamen sprechen und dafür noch ein zweites Wort ('garum') verwenden. Die Würze wurde wegen ihrer langwierigen Vorbereitung im Grossen in regelrechten Fabriken hergestellt und war, wie die oben zitierte Reklameaufschrift beweist, nicht einheitlich.

Wenn die Flüssigkeit durch die Sonnenhitze entzogen ist, dann scheide das 'garum' folgendermassen aus: Nimm ein feinmaschiges Sieb und lege es in die Mitte des mit der oben erwähnten eingesalzenen Fischmasse gefüllten Gefässes. So kann das sogenannte Liquamen, durch das Sieb gepresst, herausgenommen werden. Das Restprodukt ist 'allec'.

Das beste 'garum', das sogenannte 'haimation', wird wie folgt hergestellt: Man nehme die Innereien, die Kiemen, den Saft und das Blut eines Thunfisches und salze sie ausreichend ein. Höchstens zwei Monate lasse man die Menge in einem Gefäß stehen. Als nächstes bohre man das Gefäß an, und das 'garum', genannt 'haimation', wird herausfliessen.

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