Die Kleinen helfen mit ...

Kinder-Küchenparty

Kinder sind von Natur aus sehr kreativ und brauchen die Eltern im Grunde gar nicht als Partyanimatoren. Die Aufgabe der Erwachsenen besteht lediglich darin, für eine grobe organisatorische Struktur und ein entsprechendes „Grund-Catering“ zu sorgen. Teilen Sie die kleinen Gäste also ruhig zur Mitarbeit am Erfolg der Party ein. Das muss freilich spielerisch geschehen, wofür sich erfahrungsgemäß am besten eine „Kinder- Küchenparty“ eignet, die je nach Durchschnittsalter der Kinder verschiedene Gestalten annehmen kann.

Einige Ideen für die perfekte Kinderparty:

 

  • Der „BELEGTE-BRÖTCHEN-WETTBEWERB“ hält die lieben Kleinen erfahrungsgemäß lange bei Laune und erspart Ihnen selbst Arbeit. Sie brauchen nur Zutaten wie Sandwichscheiben, streichfähige Butter, Aufstriche, Wurst, Schinken, Käse, Mayonnaise, Salatblätter, Paprikastreifen etc. bereitzustellen, und ab diesem Zeitpunkt können sich die kleinen Gäste auch schon selbst verwirklichen. Sind alle Brötchen fertig, wird aus den Brötchenschmierern flugs eine Fachjury, die einen Sieger kürt, der sich dann als Erster vom Buffet bedienen darf. Aber Vorsicht: Behalten Sie die Kleinen im Auge und achten Sie darauf, dass keine scharfen Messer im Spiel sind.
  • Das „JEDEM-SEIN-GUGELHUPF-SPIEL“ lässt sich leicht vorbereiten. Es müssen lediglich die Biskuit- und/oder die Kakaomasse sowie für jedes Kind ein eigenes kleines Backförmchen zur Verfügung stehen. Auf diese Weise kann jedes Kind seinen eigenen Gugelhupf backen.
  • Das „WIR-BACKEN-EINE-PIZZA - SPIEL “ ist mit einem Mini-Gourmet- Quiz verbunden. Ein mit Pizzateig (kann auch ein gutes Fertigprodukt sein) ausgelegtes Backblech sollte bereits vorbereitet sein. Die Zutaten (Mozzarellawürfel, Schinkenstreifen, Speckwürfel, Oliven, blättrige Champignons, Hühnerfleischwürfel, Maiskölbchen, Spargel, Schwarzwurzeln, Mais, Tomaten, Wachteleier, Rucola, Oregano, Olivenöl u. v. m. ) dafür sind wie bei einem Mise-en-place portionsweise in kleinen Schüsseln auf dem Tisch angerichtet und müssen erraten werden. Wer eine Zutat errät, darf sie auf den Pizzaboden auftragen – und dann wird gemeinsam gebacken.
  • Das „GLÜCKSHAFEN-FÜR-LECKERMÄULER-SPIEL“ kann von den Kindern selbst vorbereitet werden. Man benötigt dafür nur verschiedene Bonbons, Kekse, Schokoriegel und andere Süßigkeiten, mehrere Bögen Geschenkpapier sowie bunte Geschenkbänder. Die Kinder werden eingeladen, nach Belieben in die Geschenkskiste zu greifen und daraus Glückspäckchen zu schnüren, die in einen großen Glückskorb wandern. Wenn alle Köstlichkeiten gut verpackt und verschnürt sind, beginnt das Angeln im Glückshafen. Als „Hafenwärter“ fungieren entweder die Eltern oder – jeweils abwechselnd – die Kinder selbst.

  • WICHTIG: Nicht alle Spiele hintereinander spielen, da das auf die Verdauung der kleinen Gäste möglicherweise verheerende Folgen hätte. „Gourmetspiele“ sollte es pro Party maximal zwei geben, dazwischen sollten möglichst viele Bewegungsspiele („Reise nach Jerusalem“ etc.) oder Konzentrationsspiele („Memory“ etc.) liegen.

     

Autor: Christoph Wagner

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