Kernöl-Eierspeis'

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Portionen: 2

  • 4 Eier (eventuell mehr)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 0.5 Teelöffel Delikatesspaprika
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Kürbiskernöl
  • Schnittlauch
  • Kürbiskerne (vielleicht)

Ein phantastisches Rezept aus Österreich, genauer aus der Steiermark, wo man aus den Kernen einer speziellen Kürbissorte ein wundervolles Öl presst: dick, dicht, hoch aromatisch und dunkelgrün (erste Qualität, ganz frisch) bis braun (weniger gute Qualität oder schon älter), mit einen unnachahmlichen Wohlgeruch nach jungen Nüssen. Bei uns gibt es Kürbiskernöl in guten Feinkostläden, manchmal ebenfalls im Reformhaus. Es sollte unbedingt frisch sein, nur dann ist sein nussiger Wohlgeschmack rein und klar. Es muss abgekühlt und dunkel aufbewahrt werden, sobald die Flasche angebrochen ist. Wenn man nicht alsbald das Ganze verbrauchen kann, das Öl portionsweise einfrieren, dann behält es sein frisches Aroma und Aussehen! "Eierspeis'" nennt man in Österreich jedes Eierspeis - das klingt irgendwie nach Hofrat und Kuess' die Hand. Und mit dem Kernöl sieht es sehr ungewöhnlich aus! Auch hier beginnt es mit Butter - denn das Kernöl ist ja nur ein Gewürz und sollte so wenig wie nur möglich erhitzt werden. Sobald sie in der Bratpfanne zerschlichen ist, einen Löffel Kernöl hinzufügen, auf der Stelle die verquirlten, gewürzten Eier, vorsichtig stocken und erst dann nach und nach löffelweise das übrige Kernöl unterziehen.

Schnittlauchröllchen obenauf streuen und auf einem gebutterten Vollkorn- beziehungsweise Bauernbrot anrichten.

Zuspeise: Ein Kartoffelsalat, allerdings nicht ebenfalls mit Kernöl angemacht, das wäre des Guten zu viel, sondern mit einem würzigen Olivenöl und einem Löffelchen Senf. Obenauf Kürbiskerne streuen, die kurz in der trockenen Bratpfanne geröstet wurden - sie Form dem Kartoffelsalat einen willkommenen Biss.

Getränk: Dazu einen Grünen Veltliner trinken und an den Donauwalzer denken. Gut passt selbstverständlich ebenso ein Wein aus der Heimat des Kernöls, in etwa ein gelber Muskateller von dem Weingut Neumeister, Straden in der Südoststeiermark.

Unser Tipp: Frischer Schnittlauch ist deutlich aromatischer als getrockneter!

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