Die besten Karpfen Rezepte

Die besten Karpfen Rezepte

Im Ganzen gebraten, geschmort, gekocht, als Gulasch oder Weihnachtskarpfen. Der fleischige Süßwasserfisch gehört zu den Lieblingsfischen der Österreicher. Hier erfahren Sie die besten Tipps und Tricks für eine köstliche Karpfen-Mahlzeit.

Der Karpfen als Festtagsschmaus

Mehr als nur der Weihnachtskarpfen Der Karpfen als Festtagsschmaus

Der beliebteste Süßwasserfisch für jegliche Art von Festtagstisch war zu allen Zeiten der Karpfen. Für immerhin 1/4 aller Österreicher ist er vom weihnachtlichen Tisch nicht wegzudenken.  Immerhin fast 80.000 kg Fisch werden pro Jahr...

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Karpfen Rezepte – nicht nur an Festtagen ein Genuss

 

Der Karpfen ist einer der beliebtesten Festtagsfische in Österreich und Tschechien und als Weihnachtskarpfen in vielen Haushalten fixer Bestandteil des alljährlichen Weihnachtsessens. Dabei gibt es den Karpfen noch gar nicht so lange in Europa. Die Kreuzritter waren es, die den Karpfen über Asien aus dem Heiligen Land mitbrachten und damit unsere Küchen bereicherten.

Traditionsgemäß isst man Karpfen nur in den Monaten mit „r“ – also von September bis April. Obwohl er ganzjährig erhältlich ist, wird er dennoch bevorzugt in der kalten Jahreszeit gegessen. Genauso wie das Gansl, passt der Karpfen einfach besser zur Winterzeit und schmeckt uns in dieser Zeit auch am besten.

Heimisch, hochwertig und gesund

Der Karpfen gehört zur Familie der Bauchflosser und ernährt sich vorwiegend von Erde, Kräutern, Insektenlarven und Plankton. Er hat einen besonders hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie Linolsäuren und Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Sie bewirken, dass sich unser Cholesterinspiegel nicht erhöht und sollen sogar Thrombosen verbeugen. Das Image des übermäßig fetthaltigen Fisches, ist damit unbegründet. Eine Studie belegt, dass seine Fettsäuren unsere Gefäße schützen. Das wirkt sich positiv auf das gesamte Herz-Kreislauf-System aus. Da der Karpfen ein heimischer Süßwasserfisch ist, weist er keine Schwermetallanreicherung, Parasiten, chemische und Strahlenbelastung auf. Auch der Aspekt, dass Fische, wie der Karpfen aus heimischen Teichen kommen und deshalb keinen langen Liefer- und Lagerzeiten ausgesetzt sind, macht sie Qualitativ unbestritten zu den hochwertigsten Speisefischen.

Von Region zu Region anders zubereitet

Der Spiegelkarpfen ist in den Küchen am weitesten verbreitet. Er hat nur wenige große Schuppen und ein etwas feineres fettärmeres Fleisch, als der übliche Schuppenkarpfen. Auch was die Zubereitung in Form von Backen und Dünsten betrifft, ist der Spiegelkarpfen besser geeignet als die übrigen Karpfen. Der Süßwasserfisch wird von Region zu Region anders zubereitet, denn seine Zubereitungsmöglichkeiten sind wirklich vielfältig. In Österreich wird der Karpfen traditionell gebacken, papriziert und mit Knoblauch gebraten, als Wurzelkarpfen oder auch als Karpfen blau serviert. Aus der alten Wiener Küche kennt man auch die berühmte Fischbeuschl-Suppe, dessen Brühe aus Karpfeninnereien und Karkassen verschiedenster Fische gekocht wird. Dieser ursprüngliche Klassiker wird mit Petersilie und gerösteten Semmelwürfeln angerichtet.

Anderer Orts wiederum kommt er gerne als Bierfisch in einer malzigen Biersauce zubereitet, oder mit Rotwein und Rosinen, oder auch mit Dörrzwetschken, Lebkuchen und Kapern gerne auf den Tisch.

 

Kein Wunder, dass der Ruf des Karpfens in Bezug auf Fettgehalt und Kalorien nicht der beste ist. Dabei hat das Karpfenfleisch je nach Fettgehalt lediglich zwischen 70 und 125 Kcal pro 100 g. Karpfen Rezepte bieten heutzutage auch vielerlei kalorienarme Gerichte, die den heutigen ernährungsphysiologischen Ansprüchen durchaus entsprechen.