(Sternfrucht)

Karambole

Worauf muss ich beim Kochen achten?
Geschmacklich erinnert die Karambole ein wenig an Stachelbeeren, weshalb sie auch häufig als Baumstachelbeere bezeichnet wird. In Asien wird die unreife Sternfrucht gerne in Essig eingelegt und als Mixed Pickles serviert oder zu Marmelade oder Sirup weiterverarbeitet. Genießen lässt sich vor allem die rohe reife Frucht. Ob man die feine Haut mitisst oder nicht, bleibt einem selber überlassen. Besonders hübsch wirkt die Karambole nicht nur als Dekor auf dem Teller, sondern auch in Früchtebowlen oder auf dem Cocktailglas veredelt die Sternfrucht so manches Getränk. Ein Tipp jenseits des Küchentopfs: Der Saft der Karambole gilt auch als guter Messingputzer, kurz einwirken lassen, polieren und schon erstrahlt alles im neuen Glanz.

Eine kleine Kulturgeschichte der Karambole
Die Karambole ist eine durch und durch tropische Frucht. Sie stammt ursprünglich aus Südostasien, wo sie bis heute zu finden ist. Mittlerweile wird die ästhetisch mehr als ansprechende Karambole jedoch auch in zahlreichen anderen tropischen Ländern kultiviert. Versuche, bei denen man die Sternfrucht auf europäischen Boden kultivieren wollte, sind bisher weitgehend gescheitert. Zu ihrem Namen gelangt die so genannte Sternfrucht durch ihre exquisite Form. Im Querschnitt gleicht die Beerenfrucht nämlich ganz einem strahlenden gelben Stern, der sich hervorragend eignet um so manche Küchenkreation optisch noch ein bisschen aufzupeppen.

Biologisches
Die Karambole gehört zur Familie der Sauerkleegewächse und ist die Frucht eines bis zu 10 Meter hohen Baums, der hauptsächlich in Südostasien verbreitet ist. Aus den üppigen purpurfarbenen Blüten bilden sich schließlich Fruchtbüschel, an denen die dekorativen sternförmigen Früchte hängen. Bis zu 30 cm lang können die Beerenfrüchte werden und sie variieren je nach Sorte in Geschmack und Duft. Es lassen sich bei der Karambole nämlich zwei Typen unterscheiden. Die hellgelbe Sorte duftet nach Jasmin und qualifiziert sich durch ihr süßlich feines Fleisch und ist zum Frischverzehr geeignet. Die Sorten, die in den Handel gelangen sind meist um die 12 cm lang und haben eine gelblich bis grünliche Farbe. Der andere Sternfruchttypus hat eher kleinere grünliche Früchte, die hauptsächlich in die industrielle Verarbeitung gehen. Zu grüne Früchte sind daher eher nicht zum Frischverzehr zu empfehlen, weil sie eine säuerliche Note haben.

Für Körper und Gesundheit
Die unreifen grünen Sternfrüchte, haben einen besonders hohen Gehalt an Oxalsäure, die für Herz-, Nieren- und Rheumakranke besonders schwer verdaulich ist. Besser ist es daher immer zu reifen Früchten zu greifen, die reich an Vitamin C, Provitamin A, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen sind. Ob eine Frucht reif ist oder nicht erkennt man bei der Karambole relativ leicht, da das Fruchtfleisch durch die dünne Haut durchscheint. Man sagt der Sternfrucht auch nach, dass sie sich äußerst positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt.

Autor: Helene Wagner

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