Johannisbeer-Törtchen mit Gefüllten Crêpes und Parfait

  • Zutaten

  • Zubereitung

  • Top Videos

Portionen: 4

Für Die Johannisbeer-Törtchen:

  • 300 g Johannisbeeren
  • 100 g Zucker
  • 50 ml Wasser
  • 100 ml Schlagobers
  • 4 Gelatine

Glasur:

  • 100 ml Johannisbeersaft
  • 100 ml Dessertwein
  • 3 Gelatine

Für Die Crêpes:

  • 100 g Mehl
  • 2 sm Oder 1 großes Ei
  • 3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Butter

Für Das Parfait:

  • 250 g Johannisbeeren
  • 175 g Zucker
  • 400 ml Schlagobers
  • 100 ml Wasser
  • 1 Ei
  • 5 Eidotter
  • Saft einer Zitrone (frisch)

Mousse: Die Johannisbeeren gut putzen, unter fliessendem Wasser abspülen und mit einem Geschirrhangl abtrocknen. Die Johannisbeeren mit Wasser und Zucker einmal kurz zum Kochen bringen, durch ein Sieb aufstreichen, denn Johannisbeeren haben sehr grobe Kerne. Die Beeren sollten nicht zu lange machen, damit der typische Johannisbeergeschmack aufbewahren bleibt. Wer möchte, kann den Wohlgeschmack verstärken mit einem aromatischen Obstler, Himbeere oder Johannisbeere passen z. B. sehr gut. Zu dieser warmen Menge gibt man vier Blatt Gelatine und wartet ab, bis sich die Ränder an der Backschüssel beginnen zu verdicken. Anschliessend die Schlagobers darunter heben.

Diesen Zeitpunkt muss man abwarten, weil sonst die Menge zu flüssig wird bzw. sich Klümpchen bilden.

Tipp: Man nimmt eine Backschüssel mit geeistem Wasser, setzt die Backschüssel mit der Beerenmasse hinein. Dadurch zieht das Ganze sehr rasch an und die Wartezeit verkürzt sich enorm. Die Menge gibt man nun in Dessertringe.

Es bleibt ein Rest übrig, den man noch für die Füllung der Crêpes benötigt. Glasur: Die Glasur macht man aus Johannisbeersaft, den man mit einem guten Dessertwein vermengt, im Verhältnis ein zu eins. Man entnimmt 50 Milliliter von dieser Mischung, erwärmt sie und gibt zwei bis drei Blatt Gelatine dazu.

Man könnte ebenfalls das Ganze erhitzen, aber dann verloere der Fond an Wohlgeschmack. Anschliessend wird das Ganze nochmal gemeinsam vermengt. Bevor die Glasur angezogen ist, gibt die Mischung auf die Dessertringe mit der Johannisbeermasse. So bildet sich Gelee. Bevor die Glasur ganz abgekühlt ist, kann man noch einen Johannisbeerzweig oben drauf Form, der sich dann mit dem Gelee verbindet. Nach drei bis vier Stunden im Kühlschrank kann man den Dessertring entfernen.

Teig: Bei Crêpes muss im Gegensatz zum Palatschinken der Teig ganz dünn sein. Ein tradierter Test: Man muss das dick Gedruckte einer Zeitung dadurch lesen können. So geht's: Die Butter zerrinnen lassen und mit Mehl, Zucker, einer Prise Salz und den Eiern durchrühren. Danach gibt man so viel Milch dazu, bis sich eine flüssige Menge bildet. Die darf nicht zäh, aber ebenfalls nicht ganz flüssig sein. Das muss man einfach ausprobieren, denn nicht jedes Mehl verhält sich auf der Stelle. Die flüssige Butter verteilt sich wunderbar im Teig, so braucht man hinterher viel weniger Butter in der Bratpfanne.

Backen: Die Crêpes in einer Bratpfanne backen, die man eigentlich nur für Eierspeisen verwendet, so brennt nichts an. Man hält die Bratpfanne ziemlich diagonal, füllt mit einem Schöpfer den Teig ein und schwenkt die Bratpfanne rasch, damit sich der Teig gleichmässig verteilt. Wenn man sieht, dass sich die Ränder wölben, kann man die Crêpes in der Bratpfanne auf die andere Seite drehen. Die fertigen Crêpes auskühlen und mit dem Rest der Johannisbeer-Törtchen-Mousse bestreichen. Den Teig zu einer Rolle formen und in Scheibchen schneiden.

Parfait: Die Johannisbeeren mit 75 g Zucker mischen, ein wenig frischen Saft einer Zitrone zufügen und zum Kochen bringen. Das Ei und die fünf Dotter in eine ausreichend große Schüssel Form. 100 ml Wasser mit 100 g Zucker zum Kochen bringen und heiß unter die Ei-Menge ziehen. Nun wird die Menge dicklich. Johannisbeeren durch ein Sieb aufstreichen und zwei EL Cassis zufügen. Das Schlagobers steif aufschlagen und unterziehen. Die Mischung wird nun abgefüllt in eine Parfaitform und für ein paar Stunden gefroren.

Die drei Dessertkomponenten Törtchen, Crêpes und Parfait werden nun auf einem Teller angerichtet. Als Verzierung bieten sich Minzblättchen und Physalis (Kapstachelbeere) an.

Tipp: Verwenden Sie am Besten Ihren Lieblingsschinken - dann schmeckt Ihr Gericht gleich doppelt so gut!

Nachgekocht? Bitte bewerten Sie das Rezept
1 2 3 4 5
Was denken Sie über das Rezept?
0 0 0

Kommentare0

Johannisbeer-Törtchen mit Gefüllten Crêpes und Parfait

Kommentar hinzufügen

Für Kommentare, bitte einloggen oder registrieren. Facebook login

Rund ums Kochen

Ähnliche Rezepte

Aktuelle Suche