Hering In Rotweinsud

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Portionen: 1

  • 10 Salzheringe; bzw. 20 Matjesfilets
  • 4 Zwiebel
  • 250 ml Rotwein (trocken)
  • 250 ml Rotweinessig
  • 100 g Zucker
  • 1 Teelöffel Pfefferkörner
  • 3 Gewürznelken
  • 6 Wacholderbeeren
  • 10 g Ingwer (frisch, geschält)
  • 1 Teelöffel Senfkörner

(*) für sechs bis acht Leute:

Salzheringe mind. 24 Stunden abgekühlt wässern, damit sie Salz verlieren. Dabei das Wasser zweimal erneuern. (Matjesheringe können auf der Stelle verwendet werden.) Wasser abschütten. Heringe häuten und filetieren. Dazu zu Beginn die Haut von dem Kopf zum Schwanz hin abziehen, die Rückenflosse mit entfernen. Heringe mit einem scharfen Messer der Länge nach des Rückens und der Mittelgräte 1 cm tief einkerben, mit dem Daumen am Einschnitt entlang fahren und so das Rückenfilet ablösen. Das Bauchfilet mit einem feinen Messer von der Mittelgräte lösen. Von den Bauchlappen dünne Streifchen klein schneiden und wegwerfen, vielleicht verbliebene Gräten aus den Filets zupfen.

Jedes Filet in drei Stückchen schneiden.

Zwiebeln schälen und in schmale Scheibchen schneiden. Wein, Essig und 100 ml Wasser mit dem Zucker und den Gewürzen in einem Kochtopf aufwallen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Zwiebeln hinzfügen und die Mischung bei mittlerer Hitze 2-3 Min. machen, dann abkühlen.

Lagenweise Zwiebeln und Heringsstücke in ein großes, gut gesäubertes Glas hineingeben und dann mit dem Bratensud begiessen, sodass sie bedeckt sind. Die Heringe an einem abkühlen Platz (nicht im Kühlschrank) 2-3 Tage ziehen. Sie halten sich in etwa 2 Wochen.

Tipp: Salzheringe gibt es bei dem Fischhändler aus dem Fass. Wenn es sein muss eignen sich ebenfalls vakuumierte Heringe in 1-Kilo-Packungen aus dem Supermarkt. Sie sind ausgenommen und ohne Kopf, allerdings noch nicht gehäutet und filetiert. Kaum Arbeit herstellen dagegen Matjesheringe. Eingelegte Heringe sich sehr gut vorbereiten und sind dann mit ein paar gekochte, geschälte Erdäpfel eine rasch zubereitete Mahlzeit. Dazu gibt es Sauerrahm bzw. Crème fraiche, Sauerrahm beziehungsweise Crème fraîche und vielleicht einen grünen Blattsalat.

Tipp: Legen Sie sich eine Reihe an hochwertigen Gewürzen an - es zahlt sich aus!

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