Heinzenberger Pilzkuchen

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Portionen: 4

  • 400 g Schwammerln; Herrenpilze, Eier schwaemme, Austernpilze
  • U. a.
  • 1 Schalotte
  • Knoblauch
  • 20 g Butter
  • Thymian
  • Majoran
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100 ml Rahm
  • 1 Eidotter
  • 300 g Blätterteig
  • 1 Eidotter

Ein köstliches Pilzgericht für jede Gelegenheit!

Geputzte Schwammerln in Scheibchen schneiden, mit gehackter Schalotte und Knoblauch in Butter andünsten. Küchenkräuter beifügen, würzen.

Pilzfond in einer zweiten Bratpfanne auffangen. Rahm hinzfügen und auf ein Viertel einkochen. Sauce zu den Pilzen Form und Eidotter unter die ein klein bisschen ausgekühlte Mischung Form.

Blätterteig drei mm dick auswallen, Rondellen von 15 und 18 Zentimeter Durchmesser ausstechen (bei 300 g Blätterteig: jeweils 2 Rondellen). Auf die großen Rondellen die Schwammerln gleichmäßig verteilen, Ränder befeuchten und kleine Rondellen draufsetzen, Teig überschlagen und ein kleines bisschen glatt drücken. Mit Teigresten verzieren, mit Eidotter bestreichen und im aufgeheizten Herd bei 200 Grad Celsius 15 bis 20 Min. backen.

Von der Angst zur Geniesserfreude Die Sache hat allerdings einen Pferdefuss, wie Peter Kaupp allzu voreilige Liebhaber warnt: Zwar hat er schon Eierschwämme und Herrenpilze ausgemacht, aber noch sind es vor allem die ungeniessbaren Schwammerln, die spriessen. Kaupp muss es wissen. Er ist Präsident der Schweizerischen Vereinigung anerkannter Pilzkontrolleure. Die sind gewappnet; wenn das Wetter weitermache wie

stellt Kaupp in Aussicht. Er und seine Kollegen wollen übrigens nicht nur mitgebrachte Schwammerln untersuchen und das O. K. Form, sie sehen sich auch als Beratungsstellen. 'Wir wollen die Menschen dazu erziehen, die Schwammerln fachgerecht zu sammeln', sagt Kaupp. Schwammerln haben den Menschen von jeher Ehrfurcht oder evtl. gar Angst eingefloesst, sie hatten ein klein bisschen mit Mystizismus und Geheimnissen zu legen. Im alten Ägypten galt das Schwammerl als Pflanze der Unsterblichkeit (ausgerechnet!). Als Delikatesse fand er sich auf königlichen Tafeln, derweil er für das gewöhnliche Volk als zu edel galt. Auch die Griechen und Römer assen und besangen Schwammerln. Nach dem Verfall des Römischen Reichs verschwanden diese allerdings so ziemlich aus dem Alltag. Die Franzosen machten sie im 17. Jahrhundert wiederholt salonfähig, doch in England hielt sich geraume Zeit eine handfeste Abneigung, die gar einen eigenen Namen bekam: Fungophobia.

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Kommentare1

Heinzenberger Pilzkuchen

  1. Vendetta
    Vendetta kommentierte am 22.03.2015 um 21:23 Uhr

    Tolles Rezept!

    Antworten
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