Geschmorte Bauerngans mit Rotkraut und gekochte, geschälte Erdäpfel

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Zutaten Für Die Bauerngans:

  • 1 Gans, circa 4 Kilo
  • 1 Bund Majoran (frisch)
  • 1 Bund Beifuss
  • 2 Äpfel geviertelt
  • 4 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Dunklen Rübensirup

Zutaten Für Den Rotkohl:

  • 1 Rotkraut, in schmale Streifchen geschnitten
  • 5 Zwiebel
  • 100 g Gänse- oder Entenschmalz
  • Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 500 ml Rotwein
  • 500 ml Johannisbeersaft
  • 1 Gewürzsäckchen mit 1 Zimtstange, Lorbeer, und Neugewürz

Bauerngans:

Die Gans innen mit Pfeffer und Salz würzen. Mit Majoran, Beifuss, Äpfeln und Zwiebeln ausfüllen. Später die Flügel am Rücken zusammenbinden.

Die Keulen ebenfalls zusammenbinden. Darauf mit Salz und Pfeffer aussen einreiben. Die Gans mit der Brust nach unten in einen Bräter legen und circa einen l Wasser dazugeben, Deckel drauf und eine Stunde bei 140 Grad im Herd dämpfen. Darauf vorsichtig auf den Rücken drehen und ohne Deckel 120 Minuten gardünsten. Jede halbe Stunde mit dem Braten-Fond begiessen. Darauf die Gans auf ein Blech legen und mit Oberhitze kross grillen. Den Gänsefond durch ein feines Sieb passieren und entfetten und mit ein klein bisschen Maizena binden. Den Sirup dazugeben und fertig ist die Soße.

Rotkraut:

Das Rotkraut mit Salz, Pfeffer, Essig und Zucker wie einen Rotkrautsalat anmachen, und eine Nacht lang ziehen. Später die Zwiebeln in schmale Streifchen schneiden und in Schmalz glasig schwitzen.

Den marinierten Kohl dazugeben und mit Rotwein und Johannisbeersaft auffüllen. Das Gewürzsäckchen dazugeben und 120 Minuten mit halb offenem Deckel auf kleiner Flamme sieden. Ab und zu umrühren. Wenn das Rotkraut noch zu flüssig ist, den Topfdeckel abnehmen und die Hitze erhöhen, so dass die Flüssigkeit reduzieren kann. Daraufhin noch mal nachschmecken und süß und sauer ausbalancieren. Daraufhin das Rotkraut mit Maizena beziehungsweise einer fein geriebenen Erdapfel abinden.

Tricky:

Nach dem Abbinden noch ein Schöpfer frischen Schmalz von dem Braten untermengen. Wunderbar eignen sich genauso tiefgefrorene Beeren für rote Grütze. Diese vor dem Abinden dazugeben und nur kurz mitköcheln.

Fettes Geflügel wie Enten und Gänse niemals bei über 150 °C im Herd gardünsten und immer mit Wasser ansetzen. Beim Einkauf darauf achten, dass es nicht zu frisch ist. Das heisst: Eine Ente, die am Vortag geschlachtet wurde, wird niemals zart. Besser ein paar Tage mit einem Geschirrhangl bedeckt im Kühlschrank reifen.

Alles zusammen auf einem Teller anrichten und dazu gekochte, geschälte Erdäpfel anbieten.

Unser Tipp: Verwenden Sie lieblichen Rotwein für eine süßliche Note und eher trockenen Wein für geschmacksintensive, pikante Speisen.

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