Die gesündeste Erfrischung an heißen Tagen

Gemüsesäfte

Gemüsesäfte wirken im Körper basisch und bauen ein Übermaß an Säuren ab, die durch zu viel Kaffee, Alkohol, Fleisch oder Stress entstehen.

Wer an heißen Sommertagen den Durst löschen möchte, ohne dabei all zu viele Kalorien zu sich zu nehmen, sollte auf Gemüsesäfte setzen.

Sie enthalten fast keinen Zucker, werden auch nicht mit Zucker versetzt, sind dafür aber reich an Bioaktiv-Stoffen aus den Farben des Gemüses. Wer sich daher im Sommer schlank trinken möchte, der sollte folgende Gemüse-Säfte ins Auge fassen und auch deren zusätzliche gesundheitliche Wirkungen kennen:

  • Karottensaft ist der klassische Lieferant für natürliches Beta-Carotin. Es wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, das die Augen und Atemwege stärkt und der Haut neue Kraft gibt sowie im Laufe einer längeren Zeit sogar gegen Altersflecken hilft.


Tipp: Geben Sie unbedingt einen Tropfen Olivenöl in den Möhrensaft, denn nur dann kann das fettlösliche Vitamin A optimal aufgenommen und genutzt werden.

  • Tomatensaft ist reich am roten Farbstoff Lycopin. Er senkt das Krebsrisiko, weil er die Umwandlung von Nitriten und Nitraten aus der Nahrung in krebserregende Nitrosamine verhindert. Wenn der Tomatensaft für seine Haltbarkeit erhitzt wurde, wirkt das Lycopin noch besser. Voraussetzung ist, dass der Tomatensaft nicht zu kalt, sondern raumtemperiert getrunken wird.

 

  • Sauerkrautsaft - mit Wasser verdünnt - bringt die Verdauung in Schwung. Er liefert uns große Mengen an Vitamin C gegen Sommererkältungen. Die Milchsäure-Bakterien im Sauerkrautsaft stärken die Darmflora, die Welt der positiven, gesundheitsfördernden Bakterien im Darm, und unterstützen damit die  Immunkraft.

 

  • Rote Rübe-Saft beliefert uns mit dem roten Farbstoff Betanin aus der Gruppe der Polyphenole. Der stärkt unser Immunsystem, macht Erkältungserreger inaktiv und senkt erhöhten Blutdruck. Rote Beete Saft wirkt durch seine Folsäure blutbildend und fördert durch seinen Eiweiß-Baustein Betain den Abbau von Fettzellen.


All diese Gemüsesäfte haben noch einen Vorteil:
Sie wirken im Körper basisch und bauen ein Übermaß an Säuren ab, die durch zu viel Kaffee, Alkohol, Fleisch und Stress entstehen. Als Durstlöscher eignen sich Gemüsesäfte vor allem in einer Mischung von 50 zu 50 mit Wasser. Dann haben sie besonders wenige Kalorien und sind sehr erfrischend.

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Autor: Hademar Bankhofer / Dr. Michaela Knirsch-Wagner

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