Fotzelschnitten im Wallis

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Portionen: 12

  • 12 Scheiben Vollkornbrot von dem Vortag etwa 1 cm dick
  • 200 ml Milch
  • 4 Eier
  • Zimt
  • Zucker
  • Butter (eingesotten)

Eier mixen, Brotscheiben erst kurz in die Milch eintauchen und dann in den Eiern auf die andere Seite drehen.

Etwas eingesottene Butter in einer Bratpfanne erhitzen und die Brotscheiben auf beiden Seiten goldgelb backen.

Zimt und Zucker vermengen und die Fotzelschnitten damit überstreuen.

Heiss zu Tisch bringen. Dazu reich man ein Glas Weisswein und Früchtekompott.

Zitat Arthur Heinzmann bei einer anschliessenden Diskussion:

Ganz das selbe ist es ja nicht; Ich hab mir alle 'Arme-Ritter-Rezepte' mal angesehen, aber ähnlich ist es schon.

Die Frauen mussten sich was einfallen, um ihre Mannen bei Kräften zu halten. Damals hat man oft Fleischscheiben in zerschlagenen Eiern gedreht und dann so gebraten. Man nannte dies "geirutz Fleisch" also "geeiertes Fleisch" Es gab genauso "geirute Chees" also "geeierten Käse" Da aber zu wenig Fleisch und später genauso Käse vorhanden war, kamen die Frauen auf die Idee, diese leckere Mahlzeit mit Brot zuzubereiten und es klappte.

Bald mal aber hatten sie zuwenig Eier, weil das Brot doch wie ein Schwamm wirkte. Darum haben die Frauen das Brot zu Beginn in Milch getunkt und dann erst in das Ei. Als schliesslich ebenso die Milch knapp wurde, streckte man diese mit Wasser. Das gesamte nannte man dann flach "geiruti Brotschnitte" und war eine begerenswerte Abwechslung im Speiseplan. Weil an dem Disaster flach diese "fremdu Fotzla" schuld waren, wurden die "geiruti Brotschnitte" irgendwann später (genauer Zeitpunkt nicht bekannt) dann in "Fotzulschnitte" umbenannt.

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