Forellenfilets im Krautstielmantel

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Portionen: 4

  • 8 md Forellen (Filet)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Zitronen (Saft)
  • 1 Bund Krautstiele
  • 300 g Champignons
  • 2 Schalotten
  • 60 g Butter
  • 1 Bund Petersilie

Ein köstliches Pilzgericht für jede Gelegenheit!

Die Forellenfilets mit Saft einer Zitrone beträufeln, mit Salz würzen, mit Pfeffer würzen und bis zur Verwendung bei geschlossenem Deckel abgekühlt stellen.

Die Krautstiele rüsten (küchenfertig vorbereiten, z. B. schälen, holzige Teile und Schmutz entfernen), d. H., die Blätter von den Stielen trennen. Beides abspülen. Die Stiele in nicht zu kleine Stückchen schneiden und in wenig Salzwasser knapp weich machen, abschütten und zur Seite stellen. Die Blätter ganz kurz in Salzwasser blanchieren. Kalt abschrecken und auf einen Geschirrhangl auslegen.

Die Champignons trocken putzen und sehr klein hacken. Die feingeschnittenen Schalotten in ein Drittel der aufschäumenden Butter glasig weichdünsten, die Champignons hinzufügen. Bei guter Temperatur dünsten, bis die Flüssigkeit verdunstet ist, dabei mit einer Holzkelle ständig auf die andere Seite drehen. Sobald die Menge trocken ist, ein Drittel der Butter hinzufügen: sie wird von den Pilzen aufgesogen. Den feingehackten Petersilie dazugeben und mit Saft einer Zitrone, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken.

Die schönsten großen Krautstielblätter - beziehungsweise kleinere - auf Alufoliestücke von 30 Zentimeter auslegen, jeweils ein Forellenfilet darauflegen, mit der Champignonmasse bestreichen und mit den restlichen Filets überdecken. Die Fischfilets in die Krautstielblätter einwickeln. Die Längsseite der Aluminiumfolie zusammenlegen, dann die Querseiten fest zusammenlegen.

Die Päckchen auf ein Blech legen und im aufgeheizten Herd bei 180 °C 15 Min. gardünsten.

In der Zwischenzeit die Krautstiele in der übrigen aufschäumenden Butter erwärmen.

Zum Servieren, die "grünen Filets" vorsichtig aus der Folie nehmen und auf heisse Teller gleichmäßig verteilen. Mit dem angesammelten Saft begießen und die Krautstiele dazulegen.

Infos

Ganz schön eingewickelt: seit langem vor der Erfindung der Bratpfanne wickelten Menschen ihre Speisen zum Garen in allerlei Blätter, weil sie fanden, dass das Resultat außergewöhnlich gut war. Die Indianer hüllten Maisbrei mit Gewürzen und anderen Ingredienzien in Maisblätter. In China sind es die Blätter des Lotus und des Riesenbambus, in die Fisch-, Fleisch- und Reisgerichte gehüllt und dann gedämpft werden. Die Afrikaner rollen Bohnenpudding und Maniokbrei in Bananenblätter, die in Wasser gekocht werden. Das Laub von Kukuruz und Bambus, Lotus und Banane ist aber zu fest und zäh, um mitgegessen zu werden. Er hat seine Schuldigkeit getan, wenn der Inhalt gar ist.

Die Blätter, die in der europäischen Küche eine Rolle spielen, sind dagegen Bestandteil des Gerichtes. In Frankreich werden gesamte Salatköpfe gefüllt, zusammengebunden und gedünstet. Gefüllte Weinblätter - "dolmas" - gehören zu den Spezialitäten der griechischen und türkischen Küche. Sie enthalten neben Fleisch und Gewürzen als Grundfüllung meist Langkornreis mit Pinienkernen. Bei uns wird Delikates in Mangold, Krautstiel, Wirz beziehungsweise Spinat verpackt und heisst jeweils nach Gegend "Laubfrosch", "Chölwickel", "Capuns", usw. Die Blätter müssen kurz blanchiert werden. Bei Krautstiel und Mangold schneidet man die Mittelrippen heraus. Beim Spinat sind es vor allem die kräftigen Blätter des Staudenspinats zu empfehlen.

In Blätter gerollte Gerichte eignen sich gut für Essen mit Gästen. Die zeitraubenden Arbeiten können im voraus erledigt werden, das Garen geht dann beinahe von selbst.

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Kommentare2

Forellenfilets im Krautstielmantel

  1. Baramundi
    Baramundi kommentierte am 18.06.2015 um 08:55 Uhr

    Schmeckt

    Antworten
  2. s´pockerl
    s´pockerl kommentierte am 23.06.2014 um 18:11 Uhr

    Krautstiel = Mangold

    Antworten
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