Fischsuppe aus der Provence - Soupe de Poisson

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Portionen: 4

Suppe:

  • 2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dicke Lauchstange
  • 4 EL Olivenöl
  • 1000 g Felsenfische, klein; z.B. Roter Rascasse (Drachenkopf),
  • Meeraal, Petermännchen, Drachenkopf, Girelles
  • 3 lg Paradeiser
  • 3000 ml Wasser
  • 2 Becher Safran
  • 1 Kräuterstrauss: Fenchel, Thymian, Lorbeer
  • Salz
  • Pfeffer
  • Käse (gerieben)

Rouille:

  • 1 Eidotter
  • 1 Teelöffel Senf (scharf)
  • 0.5 Teelöffel Cayennepfeffer
  • 125 ml Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronen (Saft)

Feingehackte Zwiebel, Knoblauch sowie das Weisse der Lauchstange im heissen Öl in einem großen Suppentopf andünsten. Die genau geputzten und ausgenommenen Fische und die zerkleinerten Paradeiser hinzufügen und ebenfalls andünsten. Etwa 10 min unter gelegentlichem Rühren im eigenen Saft dünsten. Das Safran, Wasser, Kräuterstrauss, Salz und Pfeffer hinzufügen. Die Suppe ohne Deckel ungefähr 30-40 min herzhaft machen, wobei ein wenig Flüssigkeit verdampfen soll. Die Suppe durch die Gemüsemühle (Flotte Lotte) passieren. In einer Terrine auftragen.

Dazu schmale Scheibchen von altbackenem Baguette sowie Rouille, eine Art scharfer Majo anbieten. Dafür Eidotter, Senf und Cayennepfeffer mit dem Mixer dick und kremig aufschlagen und gemächlich, nach und nach das Öl hinzufügen. Ständig rühren, bis eine dicke, glänzende Majo entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer und Saft einer Zitrone nachwürzen.

Jeder Gast bestreicht so viele Brotscheiben damit, wie er mag, legt sie in seinen Suppenteller und giesst mit dampfendheisser Fischsuppe auf. Zum Schluss wird noch nach Lust und Laune geriebener Käse darüber gestreut.

Sie sieht wirklich micht spektakulär aus, im Gegenteil. Aber sie schmeckt umwerfend delikat. Vorausgesetzt, man hat die entsprechende Auswahl würziger Felsenfische zur Verfügung, die der Suppe ihren typischen Wohlgeschmack verleihen. Fische, für die es häufig nicht einmal einen deutschen Namen gibt, weil man sie hierzulande nicht kennt. Die Fischhändler in Südfrankreich bieten die richtige Mischung auf der Stelle "pour la soupe" an. Im Prinzip nimmt man für die Fischsuppe eine ähnliche Zusammenstellung wie für die Bouillabaisse - mit dem Unterschied, dass für die Suppe die Fische kleiner und noch grätenreicher sein dürfen, weil sie ja durch ein Sieb passiert wird.

Das Praktische an der Fischsuppe: Man kann sie ausgezeichnet einfrieren - sollte wirklich mal ein wenig übrigbleiben.

Unser Tipp: Als Alternative zu frischen Kräutern können Sie auch gefrorene verwenden - auch diese zeichnen sich durch einen frischen Geschmack aus!

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