(Fragaria ananassa)

Erdbeere

Worauf muss ich beim Kochen achten? So wunderbar wie sie schmecken, so einfach ist die Handhabe der frechen Früchtchen. Erst kurz vor dem Genuss gut gewaschen, kann man nichts falsch machen - egal, ob man sie im Ganzen isst oder klein schneidet. Allerdings sollte man die Beeren möglichst schnell genießen - sie werden sehr schnell schlecht. Bei so wohlschmeckendem Obst dürfte das aber kaum ein Problem sein!

Eine kleine Kulturgeschichte der Erdbeere
Wilde Erdbeeren zählen schon seit Jahrtausenden zu den kleinen Genüssen, die der Wald zu bieten hat. So fand man sie bereits im 2. Jt. v. Chr. im spätbronzezeitlichen Griechenland und auch in römischer Zeit waren Walderdbeeren durchwegs bekannt. Die im Vergleich zu den winzigen, aber geschmacksintensiveren Walderdbeeren geradezu monumentalen Exemplare, die wir heute während der warmen Jahreszeit genießen, sind aber erst eine wesentlich spätere Entwicklung. Ausgehend von der Kreuzung zweier Walderdbeerarten im Frankreich und Holland des 18. Jh.s, wurden die Erdbeeren erst durch viele weitere Kreuzungen zwischen der amerikanischen Scharlach-Erdbeere und der Chile-Erdbeere zu den großen und fleischigen Beeren, die heute auf keinem Obstteller fehlen dürfen.

Biologisches
Heute wird das Rosengewächs praktisch überall auf der Welt angebaut - verschieden gezüchtete Sorten können je nach Klimaverhältnissen Kälte oder Hitze bestens standhalten. Von dem krautigen Staudengewächs gibt es über 600 unterschiedliche Sorten, darunter auch welche, die mehrmals im Jahr Früchte tragen. Allerdings ist das, was wir als süße, rote Frucht lieben, nur eine Scheinfrucht, also lediglich eine verdickte Blütenachse bzw. der Blütenboden der Pflanze. Die echten „Früchte“ sind die kleinen gelblichen Punkte auf den Beeren. Die mitunter fast herzförmigen Beeren differieren nicht nur in Größe und Farbe – fast alle Rotnuancen sind vertreten -, sondern unterscheiden sich auch ganz wesentlich in der Intensität des Geschmacks. So haben kleine Walderdbeeren ein ganz anderes Aroma als riesige Ananaserdbeeren.

Für Körper und Gesundheit
Allein der Anblick der knallroten Früchtchen ist eine wahre Freude, die auch viele Stilllebenmaler höchst schätzten. Vom herrlich süßen Geschmack der Beeren ganz zu schweigen. Aber Erdbeeren können noch viel mehr: als hervorragender Vitamin C- Lieferant schützen die kalorienarmen Früchte vor gemeinen Sommergrippen. Sie sind auch reich am „Herzmineral“ Kalium, das wichtig für Nerven und Muskeln ist. Erdbeeren wirken daneben auch harntreibend und harmonisieren durch ihren Reichtum an Mineralstoffen den Mineralstoffhaushalt. Allerdings ist für manche Menschen Vorsicht geboten: Erdeeren lösen leicht allergische Hautausschläge aus, die jedoch schnell abheilen.

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Autor: Helene Wagner

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Kommentare9

Erdbeere

  1. Frances
    Frances kommentierte am 08.10.2014 um 23:48 Uhr

    Erdbeeren sind was leckeres

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  2. wienermaus
    wienermaus kommentierte am 15.05.2014 um 13:28 Uhr

    ein bisserl müssen wir noch warten auf unsere Erbeeren, eine tolle vitaminreiche Frucht, freue mich schon drauf ,schmatz!

    Antworten
  3. Camino
    Camino kommentierte am 14.05.2014 um 12:56 Uhr

    Erdbeeren uas der Lüneburger Heide - Spitze! Ich freu mich drauf!

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  4. Energieplatz
    Energieplatz kommentierte am 13.05.2014 um 21:29 Uhr

    Die besten Erdbeeren gibt`s in Wiesen im Bgld.!!!!

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    • silvi70
      silvi70 kommentierte am 22.05.2016 um 07:24 Uhr

      Stimmt! Habe noch nie soooo leckere gegessen.

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  5. Alle Kommentare
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