Erdbeer-Maracuja-Joghurteis

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Portionen: 4

Für Erdbeer-Maracuja-Eis:

  • 200 g Erdbeeren (reif)
  • 0.5 Limone; den Saft davon
  • 2 EL Zucker o. Fruchtzucker
  • 1.5 Becher Sahnejoghurt "Pfirsich-Maracuja"
  • 1 EL Pistazien (gehackt)
  • Einige Erdbeeren u. Melis senblaetter zum Garnieren

Fruchteis (Grundsätzliches):

  • 200 g Frisches Obst z.B. Erdbeeren, Himbeeren
  • 2 EL Zucker; b.Bedarf mehr
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Zitrone (Saft davon)
  • Zucker u. Saft einer Zitrone
  • Sind Richtwerte es kommt
  • Auf die Obstsorte an
  • 200 g Schlagobers-Joghurt Oder
  • Schlagobers

Erdbeer-Maracuja-Joghurteis:

Eisbehälter eine Nacht lang einfrieren, Erdbeeren mit Zucker und Limonensaft zermusen. Eisbehälter in die Maschine einsetzen, Fruchtmus und Schlagobers-Joghurt dazugeben. Rührwerk einsetzen und die Maschine einschalten. Nach 30-40 Min. ist das Eis fertig. Mit einem Löffel beziehungsweise Eisportionierer Kugeln ausstechen, in Kelchgläser beziehungsweise Dessertschälchen Form, mit gehackten Pistazien überstreuen und mit Erdbeere und Melisse garnieren.

Eisgetränke aus Eischnee und Fruchtsäften waren schon den alten Römern bekannt, die Kreuzfahrer lernten im Orient dann das Sorbet kennen, eine schaumige Köstlichkeit aus pürierten Obst und Eischnee. Die eigentliche Eiskrem ist vermutlich eine Erfindung der Chinesen. Kein geringerer als Marco Polo brachte im Jahre 1293 das Rezept dieser Spezialität v. Hofe des Kublai Khan mit. Der Druchbruch liess allerdings noch ein wenig auf sich warten. Erst 1660 eröffnete in Paris das erste Eiscaf, , gut 100 Jahre später wurde die Eisbombe erfunden. Kleiner Schönheitsfehler: Mangels geeigneter Kühlmöglichkeiten mussten die Eisfans früherer Zeiten ausgerechnet in den heissen Sommermonaten auf die süsse Schleckerei verzichten.

Uns geht es da schon deutlich besser: Die Industrie bietet ein schier unüberschaubares Angebot der verschiedensten Eisspezialitäten für jeden Wohlgeschmack. Obwohl aber die Qualität des industriell hergestellten Eises gerade in geschmacklicher Hinsicht immer besser geworden ist, gibt es für den echten Eisfan nur einen wahren Genuss: selbst hergestelltes Eis mit echten Früchten. Die Herstellung ist kinderleicht, die hundert Mark für eine handelsübliche Eismaschine eine lohnende Investition.

Bevor Sie sich an das erste Rezept heranwagen, müssen Sie am Abend zuvor zu Beginn den Eisbehälter der Eismaschine in die Tk-Truhe legen. Einen Tag später kann es dann losgehen. Die Ingredienzien für unsere selbst hergestelle Eiskrem finden sich in beinahe jedem Haushalt: Frische beziehungsweise Tk-Joghurt, Milch, Früchte, Buttermilch o. Zucker, Saft einer Zitrone, Kefir u. Vanillezucker. Diabetiker können statt des weissen Zuckers auch Fruchtzucker o. Honig verwenden; wer auf seine Figur achten möchte, greift zu kalorienfreiem Süssstoff. In der Regel wird das selbstbgemachte Eis auch auf der Stelle gegessen, Zusatzstoffe zum Konservieren beziehungsweise Stabilisieren sind darum überflüssig. Ansonsten gilt: Erlaubt ist, was schmeckt.

Die Angaben für das Fruchteis sind für eine Maschinenfüllung gedacht. Die Früchte, Zucker und Saft einer Zitrone werden püriert und dann mit Joghurt o. Schlagobers gemischt. Zucker und Zitronenmenge sind Richtwerte und können nach Wunsch und Obstsorte variiert werden. Säuerliches Obst braucht meist ein wenig mehr Süsse und wenig bis gar keinen Saft einer Zitrone, sehr süsses Obst ein wenig mehr Saft einer Zitrone und kaum Zucker.

Die fertige Menge komtm in die Eismaschine, aber Vorsicht: Nicht zu voll befüllen, sonst wird das Eis nicht richtig durchgekühlt. Anschließend die Eismaschine gut eine halbe Stunde lang rühren - fertig.

Am besten schmeckt das Eis selbstverständlich, wenn es auf der Stelle gegessen wird. Darauf hat es nämlich seinen unnachahmlichen Schmelz.

Tipp: Verwenden Sie cremiges Naturjoghurt für ein noch feineres Ergebnis!

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