Erbsengeschichten... - Teil 1 von 2

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Portionen: 1

  • Erbse
  • Pisum sativum; Garten oder evtl. Kulturerbse
  • Pisum fulvum
  • Pisum elatius; Oasenerbse
  • Pisum sativum speciosum oder evtl. arvense, die Saat-, Futter- oder evtl. Ackererbse
  • Pisum sativum sativum die Schal-, Pa(h)Liter- bzw. Kneifelerbse
  • Pisum sativum medullare die Markerbse
  • Pisum sativum saccharatum die Zuckererbse oder evtl. Eischnee-Erbse oder evtl. mangetout

Ein Spargelrezept für Feinschmecker:

"Im Reich der Gemüse", schrieb William Wallace Irwin in The Garrulous Gourmet, "gibt es nichts Unschuldigeres und Zutraulicheres als das grüne Gesichtchen der frisch enthülsten Frühlingserbse. Stangenspargel ist dreist und vorlaut, Blattsalat ist aufdringlich und plusterig, Radieschen sind fröhlich und ausgelassen, doch die kleine grüne Erbse ist so hilflos und liebenswert, dass ein jeder wahrhaft sensible Magen revoltiert, wenn er mitansehen muss, wie sie üblicherweise behandelt wird - in heissem Wasser zu Tode gekocht, und basta".

Es gibt sechs Arten der Gattung Erbse, die "im Mittelmeergebiet, in Vorder- und Mittelasien und in Äthiopien beheimatet sind" und von denen uns in kulinarischer Hinsicht nur Pisum sativum interessiert, die Garten- beziehungsweise Kulturerbse mit ihren unzähligen Varietäten, die in sogenannter grauer Vorzeit entweder mutativ beziehungsweise durch Einkreuzen der nahöstlichen Pisum fulvum aus Pisum elatius entstanden ist, der Oasenerbse, die noch heute in der Sahara wild wächst und in Nordafrika kultiviert wird. Varietäten unserer Gartenerbse sind Pisum sativum speciosum beziehungsweise arvense, die Saat-, Futter- beziehungsweise Ackererbse, die als Viehfutter angebaut wird, Pisum sativum sativum, die Schal-, Pa(h)Liter- beziehungsweise Kneifelerbse mit glattem Korn, Pisum sativum medullare, die Markerbse mit runzeligem Korn (also außergewöhnlich süß), und Pisum sativum saccharatum, die Zuckererbse beziehungsweise Eischnee-Erbse (wie sie in China heisst) beziehungsweise mangetout, weil ihre dicken Hülsen keine Pergamenthaut besitzen und samt den unreifen Samen gegessen werden.

Weiter: siehe Teil 2 von 2.

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