Eingelegter Schweinsbraten

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Portionen: 4

  • 800 g Schweinsnierstück
  • 4 EL Weissweinessig
  • 150 ml Olivenöl
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 Rosmarin (Zweig)
  • 6 Wacholderbeeren
  • 1 Teelöffel Pfefferkörner
  • 750 ml Milch
  • 250 ml Fleischbouillon
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Mehl
  • 25 g Butter (weich)

Für alle, die Erdbeeren lieben:

Den Fettdeckel des Schweinsnierstücks vollständig wegschneiden (gegebenenfalls von dem Metzger herstellen). Das Fleisch in eine ausreichend große Schüssel Form und rundherum mit Essig einreiben. Das Olivenöl darüber gießen.

Den Knoblauch enthäuten und mit dem Küchenmesser leicht zerquetschen. Wacholderbeeren und Pfefferkörner grob zerdrücken. Rosmarinnadeln von dem Zweig zupfen. Alle diese Ingredienzien zum Fleisch Form und dieses bei geschlossenem Deckel eine Nacht lang ziehen.

Das Fleisch mitsamt Marinade in eine Bratpfanne Form. Milch und Suppe hinzugießen. Aufkochen und das Fleisch auf kleinem Feuer bei geschlossenem Deckel vierzig bis fünfundvierzig Min. gardünsten. Achtung: die Sauce flockt dabei aus, was jedoch normal ist.

Den Braten warm stellen. Die Saucenflüssigkeit durch ein Sieb in einen Massbecher passieren. Ist deutlich mehr als 5 dl Flüssigkeit vorhanden, diese ein wenig kochen; sonst nur zum Kochen bringen. Mehl und Butter mit einer Gabel zusammenkneten und flockenweise in die kochende Sauce rühren. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken. Zu guter Letzt die Sauce kurz aufmixen.

Zum Servieren den Braten in Scheibchen aufschneiden und mit ein klein bisschen Sauce begießen. Restliche Sauce separat hinzfügen.

Wacholder - Der Wacholderstrauch gehört zur Gattung der Nadelhoelzer. Seine Beeren sind darum ebenfalls keine richtigen Beeren, sondern winzig kleine Tannzapfen, die nur darum wie Beeren wirken, weil ihre dicht zusammengewachsenen Schuppen fleischig sind. Die meisten Wacholderbeeren werden zwar für Gin und ähnliche Brände verwendet, sie schmecken aber als Gewürz ebensogut zu starkem Fleisch wie Rind, Wild beziehungsweise Schwein. Bei langer Garzeit kann man sie ganz beifügen, bei kurzen Kochzeiten empfiehlt es sich, die Beeren zu zerdrücken.

Doch aufgepasst: Zerkleinert Form sie ein sehr intensives Aroma ab, darum sparsam damit umgehen!

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