Einfache Rindsuppe - Suppe

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  • 280 g Mageres Ochsenfleisch von dem Schlegel
  • 1000 ml Wasser
  • Salz
  • Suppenkräuter; bestehend aus gelben Rüben weissen Rüben Sellerie Porri Pastinak Wurzeln)
  • 0.5 piece Wirsingkraut
  • Zwiebeln; gebraten

Nachdem man ein Stück mageres Ochsenfleisch von dem Schlegel ausgebeint hat, zerschneide man es in Stückchen, zerhacke ebenfalls die Knochen klein, wasche alles zusammen rasch und rein aus, bringe es gemeinsam mit einem mit kaltem Wasser (1 l auf 280 Gramm Fleisch) angefüllten Fleischtopf und setze den gleichen zum Feuer; nach Verlauf einiger Zeit wird sich auf der Oberfläche des Wassers Schaum zeigen, welcher nichts anderes ist als Eiweissstoff, der, indem er nach der Oberfläche steigt, alle fremdartigen Theile, die im Wasser und im Fleische enthalten sind, mit sich nimmt. Diesen Schaum nehme man nun rein ab, unterhalte das Feuer gelinde, damit derselbe aufsteigen und sorgfälltig abgenommen werden kann, und giesse einigemal einen Schöpflöffel voll kaltes Wasser nach, welches denselben noch befördert, denn jeweils mehr Schaum abgenommen wird, desto reiner wird die Suppe und desto länger wird sie gut bleiben.

Wenn nun das Fleisch abgeschäumt ist, salze man die klare Suppe wenig, gebe Suppenkräuter hinzu, die aus gelben und weissen Porri, Sellerei, Rüben und Pastinak-Wurzeln bestehen, füge diesen noch einen halben Kopf Wirsingkraut hinzu und ein paar gebratene Zwiebeln, die der Rindsuppe eine schöne Farbe Form.

Sollten von dem Tage vorher noch ein paar Knochen in Rest geblieben sein, so gebe man diese zur Suppe; woraus man aber nicht schliessen darf, obschon diese laecherliche Meinung allenthalben besteht, dass Knochen allein schon eine gute Suppe Form, denn da diese gänzlich ohne Gallert-Extrakt sind, so erhält eine solche Suppe weder angenehmen Wohlgeschmack, noch guten Geruch.

Nach Verlauf mehrerer Stunden wird nun der Kochtopf zurückgehoben und eine viertel Stunde ruhig stehen gelassen, das Fett wird sich sodann auf der Oberfläche gesammelt haben und gut abgenommen werden können. Ist dies erreicht, so seihe man die klare Suppe durch eine rein ausgewaschene, geruchlose Serviette, in ein irdenes Gefäß und stelle sie bis zum Gebrauche an einen kalten, luftigen Ort.

Unser Tipp: Als Alternative zu frischen Kräutern können Sie auch gefrorene verwenden - auch diese zeichnen sich durch einen frischen Geschmack aus!

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