Vom Duft bis zur Harmonie

Wie degustiert man Destillate richtig?

Degustieren ist nicht nur das „Schnüffeln“ und „Verkosten“ aus reinem Vergnügen, sondern es kann auch professionelle Arbeit bzw. Beurteilen der Qualität einer Spirituose sein.

Beim Degustieren von Destillaten geht es um die Kunst, die Geruchs- und Geschmackseigenschaften möglichst objektiv beurteilen zu können.

• Das Auge prüft die Farbe.
• Die Nase nimmt die Duftaromen auf.
• Die Geschmacksnerven sind für die Beurteilung von Eigengeschmack, Sortencharakter und Harmonie – natürlich auch von Fehlern – zuständig.

Für eine genauere Analyse bewertet man nicht nur die allgemeinen Duftempfindungen, sondern beurteilt noch Reintönigkeit, Intensität, (Sorten-)Charakter und Harmonie.

Reinheit
positiv: reintönig, sauber, typisch, elegant ...
negativ: dumpf, unsauber, nach Essig riechend, fuselig, muffig, Grauton ...

Intensität
positiv: zart, verhalten, fein, ausgeprägt, intensiv ...
negativ: schwach, neutral, parfümiert ...

(Sorten-)Charakter
positiv: Die typischen Merkmale der Sorte bzw. der Grundprodukte des Brands lassen sich im Duft eindeutig erkennen.
negativ: Es sind keine typischen Merkmale erkennbar oder sie werden durch Nebentöne verdeckt.

Harmonie
positiv: Die einzelnen Duftkomponenten harmonisieren als gemeinsames Dufterlebnis.
negativ: Einzelne Geruchseindrücke treten unharmonisch hervor.

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Autor: Wolfram Ortner / www.world-spirits.com

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