Chipa Só o de Pollo / Chipa mit Hühnchenfuellung

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  • 500 g Maismehl
  • 1 Ei
  • 1 Teeleoeffel Salz
  • 100 g Butter
  • 250 g Queso Paraguay (siehe Anmerkung)
  • 1 EL Maizena (Maisstärke)
  • 500 ml Milch (ungefähr)
  • 300 g Hühnerbrust
  • 100 g Paradeiser
  • 1 md Zwiebel
  • 1 sm Paprika
  • 1 EL Öl
  • Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Die Füllung Die Hühnerbrust in wenig Wasser (oder Hühnersuppe) gut durchgaren.

Inzwischen den/die feingewürfelte Paprika und Zwiebel im Öl anschwitzen. Zum Schluss die ebenfalls sehr feingewürfelte Paradeiser dazugeben und auf kleiner Temperatur derweil weiterschmoren bis eine gleichmässige sämige Konsistenz erreicht ist. Dabei eine Messerspitze Zucker als Geschmacksverstärker angeben. Zum Schluss, das sehr(!) feingewürfelte Hühnerfleisch einrühren und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken. Die Menge kurz weitererhitzen, dann von der Flamme nehmen und abkühlen.

Der Teig In einer Backschüssel werden die trockenen Mehl, Maizena (Maisstärke), Ingredienzien und der TL Salz gut vermengt. In einer in die Menge gedrückten Ausbuchtung werden das Ei, die weiche Butter und ein kleines bisschen Milch gegeben. Später knetet man derweil, bis ein seidiger Teig entstanden ist. Falls nötig stellt man die Konsistenz über die Beigabe weiterer Milch ein.

Achtung, der Teig soll kompakt sein.

Die Fertigstellung Aus je zirka 100 Gramm Teigmasse kleine Bällchen Formen, ein Tennisball wäre schon ein wenig zu groß. Daraufhin wird in diesen Ball, am besten mit dem Daumen ein Loch gedrückt, so dass zirka 1 EL der Füllung hineingegeben werden kann. Anschliessend ein weiteres Mal gut zudrücken. Die Chipa nicht zu eng aneinander auf ein Blech plazieren und bei hoher Temperatur (siehe Anmerkung) rund 20 Min. fertiggebbacken bis sie goldgelb sind. Es schadet nichts öfter mal nachzuschauen.

Die Anmerkungen Chipa wird in Südamerika das gesamte Jahr zum Nachmittagskaffee gegessen, außergewöhnlich aber in der Osterwoche, man sieht ja nicht, dass Fleisch drin ist. Da werden dann, auf Vorbestellung, bis zu 20/30 Chipa in einer Woche von einer Person verdrueckt.

Queso Paraguay wird in Europa schwer zu bekommen sein. Ricotta oder, wer es ausprobieren mag, ein gemäßigter Gummikaese, nicht wählerisch sein, legen es auch. Hohe Temperatur bedeutet in diesem Fall Temperaturen um die 220 °C . Mehr Form die Gasherde und das Gas nicht her.

In der gewerblichen Produktion werden die Chipas auch genauso frittiert. Butter spart man sich des Preises wegen und verwendet Schweineschmalz oder einfach Öl. Ganz billige Chipa, um die 1000 G$, enthalten beinahe gar kein Fett, sie ziehen es aus dem Frittieröl.

Alternativ werden Chipas ebenso mit Rindfleischfuellung oder evtl. absolut trocken angeboten. Erwischt man solch ein Chipa almidom sollte man ein Getränk bereitstellen, sonst staubt's bei dem Kauen.

Wegen des verwendeten Maismehles empfiehlt es die Chipa frisch zu verzehren. Sie werden blitzschnell steinhart. Hartgesottene Naturen macht das nichts aus, sie stippen die Chipa ebenso am Folgetag noch in ihren Nachmittagskaffee.

Damit der Verfasser das Zeug runterbekommt, bedarf es eher Chimmichurri beziehungsweise einer sonstigen scharfen Sauce.

Selbstmachen von Chipa ist doof, bekommt man sie doch jeden Nachmittag für kleines Geld in das Haus geliefert.

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