Wie Braten am besten schmeckt

Kleine Bratenkunde für Anfänger

Ein knuspriges Brathendl, ein saftiger Schweinsbraten - das sind Klassiker, die allerdings bereits einiges an Erfahrung erfordern.

Damit Sie bei Bedarf allerdings nicht gänzlich überfordert sind, wenn es um einen saftigen Festtagsbraten geht, sind hier in aller Kürze einige wichtige Tipps für Braten-Anfänger.

Brathuhn: gut waschen, trockentupfen, aus Salz, Pfeffer, Paprikapulver (oder Rosmarin) und Öl eine Marinade anrühren. Huhn damit bestreichen, mit der Brustseite nach unten einlegen und insgesamt 60-75 Minuten bei 180-200 °C braten. Dabei einmal wenden, oft mit Bratensaft bestreichen und mehrmals Suppe oder Wasser zugießen. Das Huhn ist gar, wenn beim Anstechen mit einem Spießchen nur mehr klarer Saft (kein Blut) ausfließt.

    • Gebratene Ente: wie Huhn vorbereiten, mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen, mit Nelken gespickten Apfel in den Bauch stecken und wie Brathuhn 1 1/2-2 Stunden braten. Bei fetten Enten die Brust mit einer Gabel mehrmals anstechen, damit das Fett ausfließen kann.
    • Schweinsbraten: Fleisch mit Salz, Pfeffer, zerdrücktem Knoblauch und Kümmel würzen, evt. vorhandene Fettschicht mit einem scharfen Messer rillenartig einschneiden. Im heißen Backrohr zuerst bei 220 °C 15 Minuten, dann bei 170-180 °C pro Kilo ca. 1 Stunde braten, bis der Braten außen knusprig und innen gar ist (Braten und Probe s. Brathuhn). Am saftigsten wird Schweinsbraten bei 150 °C, das dauert aber entsprechend länger (2 kg ca. 3-4 Stunden).
    • Braten ohne Kruste (Schweins- und Kalbsbraten) können Sie aber auch einfach in eine Bratfolie (im Supermarkt erhältlich) einpacken und laut Anleitung braten. In diesem Fall ersparen Sie sich jedes Aufgießen und der Braten schmeckt trotzdem wirklich gut.

     

    Autor: Renate Wagner-Wittula

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