Blätterteigtaschen mit pikanter Käse-Füllung

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Portionen: 4

  • 450 g Blätterteig (tiefgefroren)
  • 500 g Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 0.5 Zitrone (unbehandelt, Schale davon)
  • 2 EL Korinthen
  • 2 EL Pinienkerne
  • 100 g Weisslacker; Bierkäse
  • 1 Ei (getrennt)

Blätterteigscheiben auslegen und Zehn Min. entfrosten. Spinat ausführlich abspülen und reinigen.

Zwiebel und Knoblauch würfelig schneiden. In der Butter glasig weichdünsten. Spinat tropfnass dazugeben und im geschlossenen Kochtopf zwei bis drei Min. weichdünsten. Mit Salz, Pfeffer und abgeriebener Zitronenschale würzen. Auf einem Sieb gut abrinnen.

Pinienkerne und Spinat grob hacken. Mit den Korinthen vermengen. Weisslacker in fingerdicke Stifte schneiden.

Blätterteigscheiben diagonal halbieren. Die Hälfte der halbierte Scheibchen ein kleines bisschen auswalken. Auf die unausgerollten Scheibchen in die Mitte ein Stück Weisslacker Form und 1 EL Spinatfüllung daraufgeben. Die Ränder mit Eiklar bestreichen. Die ausgerollten Blätterteigscheiben daraufgeben und die Ränder gut zusammendrücken. Mit einem Teigrädchen begradigen. Auf ein mit Wasser abgespültes Blech setzen. Den Teig mit verquirltem Eidotter bestreichen und mit einer Gabel einstechen. Im Backrohr bei 200 °C (Umluft: 180 °C , Gas: Stufe 3) fünfzehn bis zwanzig min backen.

Weisslacker; Bierkäse (www. Food-from-bavaria. De): Käse mit weisslicher, lackartiger Schmiere. Er hat die geben eines Würfels mit einer Kantenlänge von 12, 5 cm. Er wiegt circa 1, 7 kg beziehungsweise als abgepackte kleine Würfel 60 g. Die Farbe der Oberfläche ist weiß-gelb, bedeckt mit einer dünnflüssigen, lackartigen Schmiere, ohne eigentliche Rindenbildung. Die innere Farbe ist hell, weisslich. Der Käse ist halbfest, speckig, aber nicht klebrig. Er reift gleichmässig durch die gesamte Menge mit einigen wenigen Bruchloechern. Sein Wohlgeschmack ist sehr pikant und leicht scharf. Der Fettgehalt beträgt 45 % in der Trockenmasse. Der Gehalt an Trockenmasse liegt bei 49 % und der Salzgehalt bei 5 %.

Verzehr: Wie der zweite Name "Bierkäse" sagt, wird der Käse gerne zu einer kräftigen Jause mit Bier verzehrt.

Verbreitung: Bayern

Geschichte: Nach O. Schnetzer wurde der Käse früher im Allgäu auch als Weissschmierer bezeichnet und in flacher geben hergestellt. Die Würfelform soll sich erst allmählich entwickelt haben. Da die Münchner Bevölkerung einen schärferen Käse wünschte, soll der Weisslacker erstmals gegen 1870 von den Gebrüdern Kramer in Wertach im Oberallgaeu hergestellt worden sein.

Herstellung: Die Kesselmilch (Milch) wird kurzzeiterhitzt (pasteurisiert) und zum Einlaben noch mal auf 28 bis 32 °C ausgekühlt. Nach ca. 80 Min. wird der Bruch ca. walnussgross geschnitten, wobei die Bruchbehandlung gemächlich und vorsichtig erfolgt. Vom Einlaben bis zum Ausschoepfen dauert es 2 bis 3 Stunden, dann wird auf Spanntischen ausgeschöpft. Nach dreimaligem Wenden werden die Käse für 2 Tage in ein 18 bis 20 %iges Salzbad gelegt (Hitze 12 bis 15 °C ). Dann kommen sie in den Reifungsraum, wo sie 3 bis 4 Wochen geschmiert werden. Als erstes schmiert man zweimal, später einmal. Der Käse wird dabei immer noch mal mit Salz bestreut. Die Reifung erfolgt 9 Monate in einem Kaltlager bei 7 bis 8 °C mit einer Feuchte von nicht über 95 %. Produzenten/Mengen: Es gibt nur einen Hersteller im Allgäu, der ca. 80 bis 100 Tonnen produziert.

Unser Tipp: Verwenden Sie einen herrlich würzigen Speck für eine köstliche Note!

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