An Algen und Algenprodukten, die nach Verarbeitung in mehr oder minder anspruchsvollen Küchen trachten, herrscht am Weltmarkt wahrlich kein Mangel. Allein von den getrockneten Nori-Algen werden alljährlich rund 18 Milliarden Stück in der perforierten „Loseblattform“ verkauft. Aber auch andere Sorten sind am Markt: Arame (Eisenia bicyclis) beispielsweise – in Europa auch als See-Eiche oder Braunalge bekannt, aber praktisch ungenützt – ist eine unentbehrliche Zutat jeder wirklich wohlschmeckenden Miso-Suppe. Und der in Japan Kombu genannte Kelp, der täglich 30 Zentimeter wächst und bis zu 120 Meter hoch wird, dient als dezente Würze anspruchsvoller japanischer Gerichte, die gerne mit getrockneten Bonito (Thunfisch)-Flocken kombiniert wird.