Welche Kartoffel wofür?

Kleine Kartoffelkunde für Anfänger

Püree ist gut, aber nicht, wenn Sie eigentlich Petersilkartoffeln kochen wollten.
Also gilt es beim Einkaufen die richtige Wahl zu treffen, welche Kartoffeln wofür geeignet sind. Hier finden Sie einen kleinen Überblick über die wichtigsten und häufigsten Kartoffelsorten.

Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen speckigen (manchmal auch festkochend genannt) und mehligen Kartoffeln.

Die entsprechende Sorte sollte auf jedem Kartoffelsack ausgewiesen sein, wo meist sogar auch die mögliche Verwendung aufgelistet ist.

Aus speckigen Kartoffeln können Sie Kartoffelsalat und alle Beilagen-Kartoffel-Varianten wie Salz-, Petersil- oder Bratkartoffeln zubereiten.

Die mehlige Spielart eignet sich für Püree oder Kartoffelteig.

So weit, so einfach. Schwierig wird es nur, wenn Sie etwa für Salzkartoffeln einen Sack „ vorwiegend festkochende“ Kartoffeln kaufen und erst beim Kochen bemerken, dass sich da die ein oder andere mehlige Knolle dazugeschwindelt hat, die dann auch prompt zerfällt. Locker bleiben. Zerdrücken Sie die anderen Kartoffeln mit einer Gabel, mische noch etwas Butter darunter, streuen Sie Petersilie oder Schnittlauch darüber und servieren das Ganze als Petersil-Kartoffel-Schmarren. Schmeckt lecker!



Autor: Renate Wagner-Wittula

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