Der perfekte Gastgeber
10 Grundregeln damit Ihr Fest ein Erfolg wird
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Rollen Sie für Ihre Gäste den roten Teppich aus:
1. Planen Sie Ihre Einladung rechtzeitig. Je besser alles vorbereitet ist, desto mehr Erfolg
werden Sie bei Ihren Gästen haben.
2. Achten Sie darauf, dass die Gäste, die Sie einladen, zueinander passen. So sollte man
keine unmittelbaren geschäftlichen oder politischen Konkurrenten gemeinsam zu Tisch bitten und
darauf achten, dass die Gäste nicht aus völlig unterschiedlichen Lebens- und Geschäftsbereichen
stammen. Gewisse Gemeinsamkeiten sind die Voraussetzung dafür, dass sich ein für alle animierendes
und lohnendes Tischgespräch entwickelt. Vor allem sollte man bei der Erstellung der Einladungsliste
auch eine gewisse Geschlechterparität berücksichtigen. Idealerweise sollte an einer Tafel nämlich
stets eine Dame zwischen zwei Herren und umgekehrt sitzen.
3. Bei kleineren Gesellschaften kann man auf die Erstellung einer Tischordnung meist
problemlos verzichten. Ist die Runde jedoch größer, so lohnt es sich, genügend Zeit in die
Erstellung einer Sitzordnung mit Tischkärtchen zu investieren. Versuchen Sie dabei, die Gäste
entsprechend ihren Interessen und Vorlieben zu platzieren. Die klassische Etikette gebietet zwar,
dass Ehepaare nie nebeneinander sitzen sollten. Wenn ein Paar dennoch darauf Wert legt, sollte man
es nicht trennen und dadurch womöglich die Stimmung trüben. Gäste, die niemanden außer die
Gastgeber persönlich kennen, sollten unbedingt auch in unmittelbarer Nähe zu diesen platziert
werden. Der Gastgeber und die Gastgeberin sollten nie nebeneinander, sondern möglichst an den
gegenüberliegenden Enden der Tafel sitzen.
4. Laden Sie nicht mehr Gäste ein, als es die räumlichen Verhältnisse und die Kapazität Ihrer
Küche zulassen.
5. Geben Sie den Gästen schon auf der Einladung zu verstehen, in welchem gesellschaftlichen
Rahmen Sie Ihr Essen planen. Handelt es sich um eine legere Zusammenkunft unter Freunden oder um
ein elegantes Festessen? Niemand will over- oder underdressed erscheinen. Es ist also im
Bedarfsfall sinnvoll, einen bestimmten Dress-Code festzulegen – von „Jeans erwünscht, Krawatte
überflüssig“ bis hin zu „Abendgarderobe“ oder „Trachtenlook“.
6. Überschätzen Sie vor allem bei größeren Einladungen Ihre eigene Leistungsfähigkeit nicht.
Sie können nicht gleichzeitig charmante/r Gastgeber/in sein, in der Küche stehen und auch noch
servieren. Sichern Sie sich also Unterstützung von Familienangehörigen oder Freunden bzw. vertrauen
Sie die Abwicklung des Menüs und/oder des Service einem Caterer an.
7. Vergewissern Sie sich, dass genügend gleichartiges Geschirr und Besteck sowie passende
Gläser zur Verfügung stehen. „Kuckuckseier“ aus anderen Servicen oder Kollektionen machen stets
einen etwas uneleganten Eindruck. Sollten sie sich dennoch nicht vermeiden lassen, sollten die
Gastgeber zu Beginn mit einer kleinen, selbstironischen Bemerkung auf das „kleine Manko“ hinweisen,
bevor die Gäste es selbst entdecken.
8. Bitten Sie Ihre Gäste nicht gleich nach dem Eintreffen zu Tisch, sondern sorgen Sie bei
einem improvisierten kleinen Aperitif, dass sie einander in lockerer Cocktail-Stimmung „
beschnuppern“ oder kennen lernen können, bevor das Essen beginnt.
9. Stellen Sie allfälliges Rauchverbot oder die Bitte, die Handys abzuschalten, höflich, aber
von vornherein klar. Dann gibt es im Verlauf des Abends keine unliebsamen Diskussionen darüber.
10. Stellen Sie nach jeder Einladung eine Liste zusammen, welche Gäste was gegessen und
eventuell auch, welchen Wein sie getrunken haben. Das erleichtert die Menüzusammenstellung für
Folgeeinladungen und hilft, peinliche „Doubletten“ zu vermeiden.




